Formel 1 Comeback nach 8 Jahren

Zugegeben, die Entscheidung, dass Sergej Sirotkin Kubica gegenĂŒber bei der Auswahl des 2. Williams Cockpit bevorzugt worden ist, das schmerzt noch immer. Denn wir wissen doch weshalb Sirotkin schlussendlich den Vorschuss bekommen hat. Ganz einfach deshalb weil er halt den besseren Geldkoffer mit zu Williams gebracht hatte. Denn dass das keine Entscheidung aus sportlicher Sicht war, das wird doch immer mehr klar. Noch dazu bei jeder weiteren Gelegenheit, wo Kubica Zeit im Cockpit bekommt. Da nĂ€mlich wird immer wieder recht klar, wer von den drei Fahrern bei Williams geschwindigkeits -und konstanzmĂ€ĂŸig derzeit die Oberhand hat.

Denn gestern, da durfte Kubica das erste Mal in einem freien Training seit Abu Dhabi 2010 wieder ans Steuer und da hatte er Stroll mal wieder klar distanziert. Und zwar mit ĂŒber einer Sekunde! Und nicht nur das. Sein Auto war im Vergleich zu dem von Stroll auch noch bis zum Schluss in Ordnung. Denn Letzterer hatte es sich mal wieder geleistet die Mauer zu kĂŒssen. Also wie man sieht ist Kubica da klar der Bessere und wenn er dann noch wieder die Möglichkeit hĂ€tte durchschnittlich jedes zweite Wochenende im Auto zu sitzen (wie es bei Stroll und Sirotkin der Fall ist), dann wĂŒrde er die beiden sicherlich noch um einiges mehr distanzieren können. Denn nichts Persönliches gegen Sirotkin. Aber wenn dieser ungefĂ€hr auf einem Level wie Stroll fĂ€hrt, dann wird er auch in Zukunft sicherlich nicht besser werden als Kubica. Wenn ĂŒberhaupt, dann wird er vielleicht höchstens Mal auf demselben Niveau fahren und man darf nicht vergessen, auf dem Niveau eines gehandicapten Fahrers!!
Aber was soll man machen. Egal wie gute Leistungen Kubica auch in Zukunft zeigen wird. So lange er nicht Àhnlich viel Geld wie Sirotkin oder Stroll mitbringen wird, wird er bei Williams bestimmt kein Cockpit bekommen.

Das ist vielleicht extrem traurig fĂŒr solche Kubica-JĂŒnger wie mich, aber was soll man machen. Aber wer weiß, die Hoffnung, die stirbt ja schließlich zuletzt und vielleicht bietet sich ja noch eine Möglichkeit bei einem anderen Mittefeld-Team an, wenn er weiterhin solche Leistungen zeigen wird.

Recycling Organe

FrĂŒher, da war es ja schlicht unmöglich ein Spenderorgan zu erhalten, wenn mal die eigene Niere, HĂŒfte oder was anderes Probleme gemacht hatte und getauscht werden musste.
Eine Sache, die sich auch in der heutigen Zeit nicht viel leichter gestaltet. Aber diesbezĂŒglich, da könnte es endlich mal ein bisschen Licht im bisher eher dunklem Tunnel geben. Und das dank dem Harvard-Wissenschaftler Harald Ott, der an einem wirklich beeindruckendem Experiment arbeitet. Und zwar an einem solchen, dass in Zukunft auch die Organe eines Tieres im Menschen arbeiten können oder das diese ganz einfach aus dem 3D-Drucker selbst kommen. Und auch mit der Thematik, dass der eigene Körper nicht immer die Organe eines fremden Wesens annehmen möchte, hat sich der besagte Professor schon ausseinander gesetzt und vielleicht ebenfalls eine Lösung gefunden.

Da nĂ€mlich will er dem Problem mit der Intergration von Organen so entgegenkommen, dass man einfach einige Zellen des Körpers vom Patienten nimmt und dann die Spenderorgane, welche selbstverstĂ€ndlich auch noch von den alten Zellen gereinigt worden sind, mit diesen besetzen tut. Aber auch wenn er diesbezĂŒglich ziemlich optimistisch ist. Er wĂŒrde es schon selbst als großes Wunder bezeichnen, wenn ein solches Einpflanzen der Spenderorgane noch zu seinen eigenen Lebenszeit möglich wĂ€re. Und wenn sogar er das von sich aus behauptet, dann kann man davon ausgehen, dass das alles noch seine Zeit dauern dĂŒrfte.

(via gq-magazin.de)